der richtige Buchtitel

Ohne diese 7 Fehler zum erfolgreichen Buchtitel

Neben dem Cover gehört der richtige Buchtitel zum ersten Eindruck, der bei einem interessierten Leser Aufmerksamkeit erweckt – oder auch nicht. Deshalb ist der Buchtitel ein entscheidender Faktor, ob ein Interessent die Kurzfassung auf der Rückseite liest und sich mit der Vita des Autors beschäftigt oder er sich schnell einem anderen Buch widmet. Aus diesem gewichtigen Grund solltest Du die Wahl des Buchtitels sehr genau bedenken und die folgenden sieben Fehler besser nicht machen. 

1.   Du nimmst gleich den ersten Buchtitel, der Dir in den Sinn kommt

Stelle dir einmal vor, du schreibst seit Monaten mit Herzblut an deinem Buch. Nun ist der Inhalt schließlich fertig, aber es fehlt dir zu einem guten Abschluss noch der passende Titel. Also überlegst du, es fällt dir ein Titel ein, der gut klingt und ziert ab sofort dein Buchcover, damit du dein Werk endlich veröffentlichen kannst. Doch halt! Für dich ist dieser Titel sicher einleuchtend – du kennst den Buchinhalt. Doch geht das einem Außenstehenden auch so? Besser ist es, mehrere Ideen für einen Titel zu entwickeln, um anschließend das beste Ergebnis zu nehmen. Nach monatelangem Schreiben kommt es jetzt auf ein paar Tage nicht mehr an. Investiere also etwas mehr Zeit in einen gelungenen Titel, den Erfolg siehst du später an den Verkaufszahlen.   

2.   Du vergisst, zu prüfen, ob es deinen Buchtitel schon gibt

Wie du weißt, existieren am Markt bereits Millionen von gedruckten Büchern und eBooks, die alle einen Buchtitel haben. Da ist es ohne Weiteres möglich, dass deine Idee für einen Buchtitel schon ein anderer Autor vor dir hatte und ihn auf seinem Werk benutzt. Keine gute Voraussetzung für einen erfolgreichen Verkauf deines Buches, wenn du nicht verwechselt werden willst. In Deutschland können Buchtitel aufgrund des Titelschutzes geschützt werden. In anderen Ländern wie den USA ist das nicht möglich. Möchtest du mehr Informationen zum Titelschutz, dann besuche die Webseite des Börsenvereins. Bevor du dich festlegst, ist es deshalb ratsam, zu kontrollieren, ob es deinen Wunschtitel nicht schon gibt. Dazu eignet sich beispielsweise eine Suche bei Google und Amazon.

3.   Dein Buchtitel besteht aus nur einem Wort

Natürlich ist gegen Ein-Wort-Titel grundsätzlich nichts einzuwenden. Wir beide kennen ein paar sehr erfolgreiche Werke dieser Art. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit enorm groß, dass dieses eine Wort bereits ein anderer Autor für sein Werk verwendet. Dazu kommt, dieser Autor hat eventuell den Titelschutz in Anspruch genommen (siehe Punkt 2). Ist das nicht der Fall, gehst du das Risiko ein, in der Fülle gleicher Buchtitel unter zu gehen. Du wirst von deiner Leserschaft nicht gefunden – willst du das? Überlege dir deshalb sehr gut, ob du wirklich einen Ein-Wort-Titel bevorzugst. Wenn ja, dann muss das eine Wort einzigartig sein und den Buchinhalt aussagekräftig vertreten.

4.   Vermeide einen zu langen und komplizierten Buchtitel

Wenn kein Ein-Wort-Titel, dann vielleicht einen langen und möglichst komplizierten Buchtitel? Nein, bloß nicht. Das wird sich voraussichtlich ebenfalls negativ auf den Buchverkauf auswirken. Überlege mal, ob es dir nicht ebenso gehen würde. Kannst du dir sehr lange komplizierte Titel, womöglich noch mit Fremdwörtern oder ausländische Namen merken? Siehst du, die Mund-zu-Mund-Propaganda leidet darunter auf jeden Fall. Bedenken musst du auch, dass ein langer Buchtitel viel Platz auf deinem Buchcover einnimmt, die Gestaltung beeinflusst und die Grafik vielleicht nicht genug zur Geltung kommt. Dafür fallen lange Buchtitel natürlich auf und können das Interesse von Lesewilligen wecken. Auch die Buchbranche unterliegt Trends, für du dich interessieren solltest. So gibt es immer wieder Zeiten, in den lange wie kurze Buchtitel beim Leser punkten. Schau dir dazu mal die Platzierungen für den “Besten Buchtitel 2016” des LovelyBooks-Leserpreises an.

5.   Du legst keinen Wert auf die Verwendung von Keywords

Dieser Aspekt betrifft dich nur dann, wenn du Autor eines Sachbuches bist. Hast du beispielsweise einen Ratgeber geschrieben, kann die Nutzung von Keywords im Buchtitel die Auffindbarkeit enorm steigern.

Bevor du mit der Keyword Recherche beginnst, überlege, welche Keywords dein Buch bzw. eBook am ehesten charakterisieren. Du kennst den Inhalt am besten. Welche Themen behandelst du in deinem Buch? Gibt es die Lösung von Problemen, die du bereits im Titel ansprechen kannst? Versuche, dich in die Situation eines potenziellen Käufers zu versetzen und frage dich, mit welchen Wörtern du selbst nach deinem Buch suchen würdest. Denke dabei daran, Keywords sind nicht immer nur einzelne Worte, sondern können auch Wortgruppen oder eine Kombination mehrere Wörter sein.

6.   Dein Buchtitel macht nicht neugierig

Versuche nicht, im Buchtitel den Buchinhalt zusammenzufassen, das ist nicht seine Aufgabe. Dein Buchtitel hat nur ein einziges Ziel, das Interesse eines Käufers zu wecken. Der richtige Titel soll Aufmerksamkeit erzeugen, zur Buchkategorie passen und den Leser in Kaufstimmung versetzen. Den richtigen Buchtitel hast du gefunden, wenn er aussagekräftig, außergewöhnlich und einprägsam ist.

7.   Du holst Dir kein Feedback ein

Bei mehreren Ideen für einen Buchtitel ist die Entscheidung für den vermeintlich richtigen in der Regel nicht leicht. Warum holst du dir nicht Hilfe und lässt dich unabhängig beraten? Du hast sicher Freunde, Bekannte, Angehörige oder Leser, die mit der Art deines neuen Buches vertraut sind. Bitte sie um ihre Meinung zu deinem Buchtitel. Ist der Titel einfach zu verstehen? Lässt er sich leicht merken und aussprechen? Passt der Buchtitel zum Thema und Inhalt des Buches? Mit der Rückmeldung durch die befragten Personen hast du eine repräsentativere Meinungsbildung aus Sicht des Kunden. Die lässt du in deine Entscheidung mit einfließen, damit auf deinem Cover der richtige Buchtitel steht..  

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