Arztgespräch zu Vegetative Dystonie

Warum darf ich nicht gesund sein?

Arztgespräch zu Vegetative DystonieEine Frage, die ich mir viele Jahre immer wieder gestellt habe, wenn mich Ängste, Panikattacken, Herzrasen, Magenschmerzen, Schwindel, Durchfall und was weiß ich noch alles quälten. Es ist eine Frage, die sich unzählige Menschen jeden Tag erneut stellen.

Ich rannte von Arzt zu Arzt. Außer einem manchmal zu niedrigen Blutdruck wurde nichts Besonderes gefunden. Aber nicht sonderlich schlimm, versicherte man mir sofort.

Als Ratschlag wurde mir freundlich mit auf den Weg gegeben: Gehen sie schwimmen, oder mit einem kleinen Augenzwinkern, trinken sie doch morgens gleich ein Gläschen Sekt. Für Alkoholiker wäre so eine Aufforderung sicher eine Freude gewesen, doch ich kam mir nicht ernst genommen vor.

Mein Herz wurde untersucht, ich weiß nicht wie oft. Alles OK, so ein gesundes Herz hätte man auch gerne. Ich kam ins CT, man machte eine Magen- und Darmspiegelung. Alles OK!

Aber ich bildete mir meine Beschwerden doch nicht ein, ich war krank! Wenn mein Harz raste bekam ich schreckliche Panik und dachte, jetzt ist dein Leben zu Ende. Ich wollte aber nicht sterben, ich wollte leben.

Vegetative Dystonie wurde meine Krankheit dann irgendwann genannt. Scheinbar bildete ich mir alles nur ein. Ich machte eine Psychotherapie, in der mir zu mindestens klar wurde, warum ich all diese Symptome, die mich so schrecklich quälten, hatte. Es lag vor allem an meinen Schwiegereltern, die mir ihre Verachtung deutlich zeigten. Ich litt unsagbar unter ihren Angriffen, ohne mich zu wehren. Während der Therapie lernte ich ein wenig besser mit den Symptomen umzugehen. Aber irgendwie war ich immer angespannt, hatte immer das Gefühl nicht gut genug zu sein.

Irgendwann gesellten sich dann ganz plötzlich heftige Gliederschmerzen zu allen anderen Symptomen dazu. Als wenn die vegetative Dystonie nicht schon genug wäre! Wieder konsultierte ich die verschiedensten Ärzte, und endlich, man fand etwas! Fast war ich glücklich über die Diagnose. Ich hatte eine richtige Krankheit. Hurra, man nahm mich ernst. Meine Krankheit hatte einen Namen: „ Entzündliches Rheuma.“

Wenn bloß die schrecklichen Schmerzen nicht gewesen wären, hätte mich meine „echte“ Krankheit fast glücklich gemacht.

Auch jetzt wurde ich von Arzt zu Arzt geschickt und bekam unzählige Tabletten verschrieben, die meinem Magen angriffen und mir schreckliche Übelkeit verursachten. Aber ich hatte eine richtige Krankheit, ich wurde ernst genommen.

Ich konnte mich immer schlechter bewegen, die Gelenke schwollen an. Ich bekam Cortison verschrieben und nahm daraufhin Mengenweise an Gewicht zu.

Irgendwann wussten die Ärzte nicht weiter. Man war durchaus freundlich, gab sich unendlich viel Mühe, aber viel helfen taten alle Maßnahmen nicht.

Irgendwie gab ich nun auf, stellte mich darauf ein, am Leben nicht mehr so teilnehmen zu können, wie ich es sonst immer gerne getan hatte.

Vegetative Dystonie und entzündliches Rheuma, das konnte Frau nicht mehr ertragen.

Es kam der Tag, als die Schmerzen unerträglich wurden. Wieder suchte ich verschiedene Mediziner auf und es wurde mir unumwunden gesagt, dass ich in spätestens fünf Jahren im Rollstuhl sitze.

Alles schrie in mir, und endlich kam mein alter Kampfgeist hervor. Wie hatte man mir doch immer gesagt: „Sie sind eine starke Frau. Sie schaffen das!“

Wozu hatte ich eigentlich so eine gute Ausbildung absolviert. Schließlich wusste ich als Kosmetikerin, Beraterin für Ernährung und Sport und als Meditationslehrerin, was man alles tun konnte, um auch mit einer Krankheit wie vegetative Dystonie besser zu leben.

Ich hatte mich aufgegeben, wollte nicht mehr kämpfen

Einen schlechteren Weg hätte ich nicht wählen können.

Fast schrie ich den Doktor an, der mir diese Diagnose mit auf den Weg gab: „Das werden Sie nicht erleben, ich werde nicht im Rollstuhl sitzen! Ich werde kämpfen und den Kampf gewinnen, darauf können Sie Gift nehmen.“

Vegetative Dystonie adé – Mein Weg zurück ins Leben

In der Folgezeit entwickelte ich eine Ernährungsumstellung für mich, trank Tee, den ich mir aus verschiedenen Kräutern und Früchten aufbrühte und stellte mir Edelsteinwasser her, welches ich innerlich und äußerlich anwendete. Dann entwickelte ich ein leichtes Programm, das aus verschiedenen Körperübungen bestand und gewöhnte mir positives Denken an.

Es dauerte nicht lange bis ich mich besser fühlte. Ich überwand meine schrecklichen Ängste. Die Panikattacken wurden immer seltener und ich konnte mich immer besser bewegen.

Ich benötigte nur noch wenige Medikamente. Die Blutwerte wurden deutlich besser.

Ich konnte wieder alle Dinge, die das Leben verschönen, machen und es ging mir von Tag zu Tag besser. Der Rollstuhl war in weite Ferne gerückt.

Endlich schien für mich die Sonne wieder hell und freundlich. Bis der Tag kam, der mir fast den Boden unter den Füssen weggerissen hätte.

Nicht nur das meine beste Freundin, die mich mein Leben lang begleitet hatte, ganz plötzlich und ohne jede Vorwarnung an einem Hirntumor starb. Zu einer Zeit, in der ich wusste, das meine Mutter nicht mehr lange zu leben hatte. Doch damit nicht genug. In der letzten Woche die meine Mutter noch lebte, kam mein Sohn nach Haus und erklärte meinem Mann und mir, dass er an Krebs erkrankt sei und sofort operiert werden müsse.

Der Boden tat sich auf, ein großes, schwarzes Loch schien nach mir zu greifen. Als wenn es nicht genug sei, dass ich meine Freundin verloren hatte und meine Mutter im Sterben lag, kam noch die schreckliche Angst, meinen geliebten Sohn zu verlieren. Er war für mich immer das schönste Geschenk, was das Leben mir gemacht hatte.

Mein Sohn wurde operiert. Ich stand wie unter Schock. Meine alten Symptome traten wieder auf. Das Herz raste, Panik erfüllte mich, Schwindel, Schweißausbrüche und Schmerzen krochen in die Gelenke.

Mir wurde damals sehr bewusst, wie stark seelischer Stress körperliche Symptome hervorrufen kann. Zum Glück half mir mein Gesundheitsprogramm stark zu sein für meine Mutter und meinen Sohn. Meine Mutter starb, als mein Sohn seine Operation gerade überstanden hatte.

Aber ich hatte gelernt, gesund zu leben, Körper und Seele im Einklang zu halten. Ich hatte Kraft für meinen Sohn. Gemeinsam, und mit vielen gesundheitlich wertvollen Mitteln, konnten wir den Kampf gegen die bösartige Krankheit aufnehmen.

Heute geht es ihm wieder gut, er ist stark und zuversichtlich.

Mein Programm hat schon einigen Menschen geholfen, wieder gesund und mit Freude durchs Leben zu gehen.

Eigentlich ist es so einfach, etwas gegen viele Krankheiten zu tun. Man muss nur beginnen, den festen Willen haben gesund sein zu wollen und die richtigen Dinge tun.

Es ist schön, sich wohl in seinem Körper zu fühlen und sich von negativen Dingen nicht in ein tiefes Loch ziehen zu lassen.

Die Gesundheit ist in dir!

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