Probleme mit der Schwiegermutter

Meine Schwiegermutter mag mich nicht!

Meine Schwiegermutter mag mich nicht

Du hast doch bestimmt schon von dem volkstümlichen Sprichwort gehört, wonach der schlimmste Stachel in einer Ehe die Schwiegermutter ist. Statistischen Zahlen zufolge wird etwa jede vierte Ehe durch eine  bösartige Schwiegermutter zerstört. Sie drängt sich in alles ein und lässt kein gutes Haar an dem Partner. Die meisten Männer verstehen sich gut mit ihren Schwiegermüttern. Im Gegensatz dazu haben es Schwiegertöchter viel schwerer. Sie fragen sich oft: Meine Schwiegermutter mag mich nicht, warum? Weil sie meist von der Schwiegermutter als lästiges Übel und als Konkurrenz angesehen werden.


Nichts macht sie richtig und Mutti kann sowieso viel besser für ihren Jungen sorgen. Die Schwiegertochter wird als nicht gut genug für den geliebten Sohn angesehen.

Selbst unserer Pflanzenwelt hat einen stacheligen Kaktus mit dem Namen Schwiegermuttersessel hervorgebracht. Leicht wird es die ungeliebte Schwiegertochter also nicht haben.

Schwiegermütter sind ein sehr heikles Thema, behaupten auch viele Psychologen. Es sollen etwa 70 % aller Frauen unter ihrer Schwiegermutter leiden. Männer fühlen sich von der Schwiegermutter in der Regel nur selten genervt.

Auch bei mir war es so. Meine Schwiegermutter lehnte mich schon ab, bevor sie mich das erste Mal gesehen hatte. Und obwohl sie zu ihrem Sohn nicht unbedingt ein inniges Verhältnis hatte, wollte sie ihn nicht aus ihren Händen lassen. Er gehörte ihr und ich war auf keinen Fall gut genug für die tolle Familie.

Sie intrigierte wann immer sie dazu Gelegenheit hatte. Nach außen gab sie sich freundlich aber hinter den Kulissen und wenn ich allein war, machte sie mir das Leben schwer.

Als ich mein Buch: „Schwiegermütter machen dick“ auf den Markt brachte, wunderte ich mich über die enorme Resonanz. Es war mir nie bewusst gewesen, dass es so viele von Schwiegermüttern geplagte Frauen gibt.

Allerdings musste ich bei allen eingehenden Anrufen und Briefen, auch immer wieder etwas Entscheidendes feststellen. Viele Schwiegermütter waren mit ihren eigenen Aktionen gegen die Schwiegertochter nicht glücklich. Doch die meisten konnten anscheinend nichts gegen ihren Zorn auf die ungeliebte Schwiegertochter machen. Sie schnüffelten weiter in der Wohnung der jungen Leute herum. Immer auf der Suche nach etwas, was die Schwiegertochter in ein schlechtes Licht bringt. Natürlich wäre sie damit sofort zu ihrem Sohn gelaufen, um ihm zu zeigen, dass seine Frau nicht gut genug für ihn ist.

Wie oft hörte ich die Frage von den Schwiegertöchtern: „Meine Schwiegermutter mag mich nicht, warum? Ich will doch nur ihre Liebe und Zuneigung“.


Es ist schwer zu sagen, warum die Schwiegermutter die Frau an der Seite des Sohnes einfach nicht akzeptieren will. Meistens ist es Eifersucht auf die junge Frau, die ihr den Sohn wegnimmt.

Oft ist es aber auch Neid auf die Jugend der Schwiegertochter. Schwiegermütter sind meist in den Wechseljahren, wenn diese frische junge Frau ins Haus hineinschneit. Die eigene Partnerschaft besteht vielleicht schon nicht mehr oder ist langweilig geworden. Der Ehemann findet die Frau an der Seite des Sohnes vielleicht sogar attraktiv und zeigt es auch. Also, eine zweifache Eifersucht beginnt an ihr zu nagen.

Wie unsinnig ihr Verhalten ist, wird so manche Schwiegermutter nie begreifen. In ihren Augen sind es ihre Männer und kein anderes weibliches Wesen sollte die Finger nach den tollen Jungs ausstrecken. Wie wenig diese Mütter doch nachdenken!


Für mich als Mutter ist doch nichts so wichtig, wie das Glück meines Sohnes.

Ich kann ihn lieben, verwöhnen und gut zu ihm sein. Aber die Liebe seiner Frau ist doch eine ganz andere Liebe, als meine Mutterliebe zu ihm. Dieses Glück der jungen Liebe sollte ich als Mutter fördern und nicht zerstören. Ich habe mir schon bei der Geburt meines Sohnes geschworen, ihn nie in einen Konflikt zwischen mir und der Frau an seiner Seite zu bringen. Durch meine unguten Erfahrungen war ich mir sicher, niemals so schlecht mit meiner eigenen Schwiegertochter umzugehen. Sie sollte nicht sagen: Meine Schwiegermutter mag mich nicht.

Auch wenn ich mich mit meiner Schwiegertochter sehr gut verstehe, sehen wir mal Dinge unterschiedlich. Das machen wir aber unter uns aus und mein Sohn bekommt nichts davon mit. Wir lieben ihn beide, jede auf ihre Art. Sie als seine Frau, Geliebte und Mutter seiner Kinder. Ich als seine Mutter, die sich freut, wenn er glückliche Stunden mit seiner Frau genießen kann.

​Wir sollten nicht erwarten, dass die Schwiegermutter uns liebt, aber einen respektvollen und freundlichen Umgang, den können wir einfordern.

Geschieht das nicht, bleiben wir am besten höflich, verabschieden uns aber innerlich von den gewünschten Gefühlen zur Schwiegermutter.


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Wie normal sind Probleme mit der Schwiegermutter?

 

Wie normal sind Probleme mit der SchwiegermutterDie Mutter seines Partners kann sich in der Regel niemand aussuchen. Aber warum ist das Verhältnis zur Schwiegermutter manchmal so schwierig und Probleme mit der Schwiegermutter vorprogrammiert?

Wer seinen Traummann heiratet, bekommt seine Mutter zum Eheglück gratis dazu, und muss sich mit ihr arrangieren. Das Schlimmste ist, man wird sie so schnell nicht wieder los. Gehört sie dann auch noch zur Kategorie böse Schwiegermutter, ist das keine unwichtige Person, zu der man einfach den Kontakt abbricht, indem man die Telefonnummer verliert.


Selbsthilfegruppen für Schwiegermutter-Geschädigte

Dass der Kontakt zur Schwiegermutter nicht immer so einfach ist, kann man mengenweise in Internetforen nachlesen. Da ist die Rede von geizigen, grässlichen Frauen, die das Leben ihrer Schwiegertöchter zur ­Hölle ­machen. Von Plagegeistern, die sich ungefragt aufdrängen und alles besser wissen, besonders hinsichtlich der Erziehung der Enkelkinder. Und von Schwiegermüttern, die nicht einmal davor zurückschrecken, dem Sohn ans Herz zu legen, sich von seiner Liebsten zu trennen. Es gibt sogar Selbsthilfegruppen, die sich ausschließlich mit ­diesem Thema beschäftigen. Über­­rascht haben mich allerdings die Ergebnisse von repräsentativen Um­fragen aus den letzten Jahren. Laut ihnen ist der Ruf der Schwiegermutter nämlich viel besser als gedacht. Fazit: Gut zwei Drittel aller Frauen haben zu ihren Schwiegermüttern ein gutes Verhältnis. Männer scheinen übrigens mit ihrer Schwiegermama sogar besonders zufrieden zu sein.


Der Ruf der Schwieger­mütter ist viel besser als gedacht

Aber wieso ist der Ruf der Schwiegermutter so schlecht? Vermutlich spielen historische Gründe eine Rolle. Es ist kaum hundert Jahre her, da zog die Frau nach der Hochzeit noch in das Elternhaus des Mannes ein. Die Schwiegermutter war eine Art Lehrmeisterin für die junge Frau des Sohnes – und eine Hausherrin, die ihre eigenen Töchter nicht selten bevorzugte.


​​Missverständnisse sind oft der Grund für Probleme mit der Schwiegermutter

Die Auslöser für einen Streit sind meistens völlig banal. Frauen neigen leider dazu, Gedanken lesen und Blicke deuten zu können. Aus einem „die hat mich komisch angeschaut“ oder „hast du den Ton gehört, in welchem sie das gesagt hat?“ wird manchmal ein handfester Konflikt – der selbstverständlich von beiden Seiten ausgehen kann. Das passiert vor allem bei zwei völlig unterschiedlichen Charakteren. Die kühle norddeutsche Schwiegermutter und die red­selige Rheinländerin zum Beispiel. Da sind Missverständnisse meist nur eine Frage der Zeit. Kritisch wird es allerdings, wenn der Ärger jahrelang unterdrückt wird und plötzlich irgendwann heftig ausbricht. Besser ist es, sich gleich offen die Meinung zu sagen. Die sollte aber sachlich und konstruktiv vorgetragen werden und auf keinen Fall in Verbindung mit Gefühlsausbrüchen und Tränen.


Vier verschiedene Schwiegermütter-Typen

Sind Offenheit und Ehrlichkeit die Garantie für ein harmonisches Miteinander? So einfach ist es dann leider doch nicht immer. Schließlich gibt es sie ja doch: jene Schwiegermütter, die um ­ihren Sohn buhlen wie eine eifersüchtige Ehefrau. Nicht selten stecken eigene Probleme dahinter: etwa, die Angst vorm Alleinsein, wenn die Kinder das Haus verlassen. Schwiegermütter, die sich so verhalten, gehören zu Typ zwei der Schwieger­mütter-Typologie, verlogen, missgünstig und neidisch. Neben dem bösen Typ, gibt es noch die liebe fürsorgliche Schwieger­mutter, die nervige, aber nützliche Schwiegermama und die defensive desinteressierte Mutter des Partners.


Der Partner nimmt eine Schlüsselrolle ein

Wie schwierig sich die Beziehung zur Schwiegermutter gestaltet, hängt auch vom Partner ab. Lässt er es zu, dass die eigene Mutter seine Frau schikaniert, ist er eindeutig mitschuldig. Der Mann muss seine Mutter in die Schranken weisen, wenn es kracht. Damit es erst gar nicht dazu kommt, empfiehlt es sich, die Erwartungen von Anfang an nicht zu hoch zu schrauben. Die Schwiegermutter muss nicht die ­beste Freundin sein. Besser ist es, sich erst mal in Ruhe kennenzulernen und sich auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren, die man hat: zum Beispiel auf die Liebe zum Mann und Sohn.


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