Kurkuma bei einer Diabetes Behandlung

Wie kann Kurkuma bei einer Diabetes Behandlung helfen?

Diabetes hat sich zur Volkskrankheit entwickelt. Dadurch wird unser Gesundheitssystem jährlich mit mehr als 100 Milliarden Euro an Kosten belastet. In Europa leiden inzwischen nahezu 60 Millionen Menschen daran. Etwa 90 Prozent von ihnen haben den Typ 2 – Tendenz steigend. Dabei könnte diese Krankheit oftmals zum Beispiel durch eine gesündere Ernährung, ein erträgliches Körpergewicht, mehr Bewegung sowie Kurkuma bei einer Diabetes Behandlung vermieden werden.

Insbesondere Risikopatienten, die wegen einer Glukoseintoleranz an Diabetes erkranken könnten, stellten sich in den vergangenen Jahren häufiger zu Forschungszwecken zur Verfügung. Diesbezüglich wurde 2012 eine Studie veröffentlicht, an der sich 240 Testpersonen beteiligten. Die erste Gruppe bekam täglich 1,5 Gramm Kurkumin, die zweite Gruppe ein Placebo. Neun Monate später zeigte das Ergebnis, aus der ersten Gruppe erkrankte niemand an Diabetes. Aus der Placebo-Gruppe waren inzwischen neun Personen erkrankt. Als Rückschluss gilt: Kurkumin kann bei Menschen mit Diabetes Typ 2 einen positiven Einfluss haben und möglicherweise bei einigen Patienten die Insulin-Resistenz verhindern.

Was ist Diabetes?

Diabetes mellitus bedeutet übersetzt honigsüßer Durchfluss. Diabetes ist auch unter der Bezeichnung Zuckerkrankheit oder Blutzuckerkrankheit bekannt. Die Krankheitsbezeichnung bezieht sich auf die Symptome dieser Krankheit. Betroffene Menschen haben zu viel Zucker im Blut und scheiden diesen ab einer gewissen Höhe über die Nieren mit dem Urin aus.

Diabetes ist eine Funktionsstörung. Sie beeinflusst das Gehirn, die Leber, das Herz, die Niere und andere Organe. Schwere Schäden und Folgeerkrankungen sind möglich. Denn mit dieser Störung ist der Organismus nicht mehr in der Lage, Insulin herzustellen. Das aber braucht unser Körper, um den Zuckergehalt im Blut zu regulieren. Ohne das Hormon Insulin können Körperzellen die Glukose nicht aufnehmen und die Zuckermoleküle bleiben im Blut. Dazu kommt auch noch die von der Leber permanent produzierte Glukose, die den Blutzuckerspiegel auf einem gleichbleibenden Maß halten soll. Fehlt Insulin kann auch diese Glukose nicht in die Zellen transportiert werden.

Unterschieden wird bei Diabetes mellitus der Typ 1 und der Typ 2

Beim Diabetes Typ 1 tritt die Erkrankung plötzlich auf. Das kann sogar schon im Kindesalter passieren. Bei den Betroffenen sind die Insulin produzierenden Zellen nicht mehr funktionsfähig. Der Erkrankte muss deshalb ein Leben lang Insulin von außen zuführen, sprich sich selbst spritzen.

Beim Diabetes Typ 2 entwickelt sich die Erkrankung schleichend. Wird während dieser Zeit mit Curcumin gegengesteuert, kann die Krankheit sogar lebenslang therapiert werden. Durch die allmähliche Entwicklung des Diabetes Typ 2 sind die Störungen der Insulinproduktion und der Insulinresistenz bei erkrankten Menschen unterschiedlich stark.

Welche Voraussetzungen begünstigen die Zuckerkrankheit?

Verbleibt zu viel Zucker im Blut, weil die Zellen ihn nicht aufnehmen können, überzuckert das Blut und es kommt zur sogenannten Hyperglykämie. Die fehlende Aufnahme durch die Zellen nennt man auch Insulinresistenz.

Verbleibt andererseits zu wenig Zucker im Blut, weil eine zu große Menge Insulin oder andere Blutzucker senkende Mittel zugeführt wurden, führt das zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie).

Welche Symptome sind typisch für die “Zuckerkrankheit”?

Bei Überzuckerung (Hyperglykämie) zeigt ein Diabetiker Symptome wie Sehstörungen, extremen Durst, Nierenschwäche bis hin zum Koma.

Bei Unterzuckerung (Hypoglykämie) treten typische Symptome wie Benommenheit oder Bewusstlosigkeit auf. Vermutlich sind entzündliche Prozesse im Körper an dieser Funktionsstörung beteiligt. Die Insulin produzierenden Zellen in den Langerhansschen Inseln sind durch Entzündungen in ihrer Arbeit eingeschränkt und produzieren zu wenig oder gar kein Insulin mehr.

Wie kann Curcuma bei zu hohem Blutzucker helfen?

Kurkuma bei einer Diabetes Behandlung

Curcuma und der daraus gewonnene Extrakt Curcumin sind dafür bekannt, bei vielen Entzündungsprozessen für Linderung und sogar für Heilung verantwortlich zu sein. Deshalb war es für die Forschung nur konsequent, die Auswirkung von Curcuma auch auf den Diabetes mellitus zu untersuchen. Inzwischen gibt es mehr als 200 Veröffentlichungen über die Ergebnisse der Wirksamkeit von Curcuma auf Diabetes. Zu finden sind sie im Internet zum Beispiel unter dem Suchbegriff „Curcumin und Diabetes“.

Wie bereits oben erwähnt, überprüfte eine neun Monate dauernde Studie an 240 Patienten mit einer Vorstufe von Diabetes, inwieweit die tägliche Einnahme von 1,5 Gramm Curcumin, den Ausbruch von Diabetes Typ 2 verhindert.
Nach Abschluss wurde bei 19 von 116 Probanden, die mit Placebos versorgt worden waren, ein ausgeprägter Diabetes mellitus festgestellt.
Der Teil der Patienten mit einer ähnlich schweren Glukosetoleranz, der täglich 1,5 Gramm Curcumin erhielt, entwickelte keinen deutlich ausgeprägten Diabetes.
Erklärt wird das Ergebnis mit der entzündungshemmenden Wirkung von Curcumin. Das Curcumin verbesserte die Insulinproduktion der Beta-Zellen und verzögerte die Insulinresistenz.

Eine andere Studie mit bereits an Diabetes erkrankten Mäusen bestätigt den positiven Effekt von Curcumin auf die Erkrankung an Diabetes. Bereits die Beigabe von 0,5% Curcumin zur Nahrung, über einen Zeitraum von 4 Wochen, verringerte den Blutzuckerspiegel deutlich. Nach einer Zugabe von 50 mg Curcumin pro kg Körpergewicht nahm die Glukoseintoleranz sogar erheblich ab.

Unisono zeigen alle Studien, wie wichtig Kurkuma bei einer Diabetes Behandlung sowie einer Diabetes-Vorstufe ist, um die Symptome abzuschwächen. Und, Curcumin ist in der Lage, ernste Komplikationen beim Typ-2-Diabetes wie Nephropathie, Retinopathie, Leberfibrose und Neuropathie zu verhindern.

Die Dosierung von Kurkuma bei einer Diabetes Behandlung

Die Menge an Kurkuma bei einer Diabetes Behandlung ist mit Bedacht zu wählen. Wird das Curcumin in einer therapeutischen Dosierung eingenommen, also als ganze Wurzel, in Kapselform oder in einer größeren Menge Gewürzpulver, kann dadurch der Blutzucker reduziert werden.
Vorsicht ist geboten bei zusätzlicher Nutzung einer Insulinpumpe oder -spritze. Ebenso bei anderen Antidiabetika, die den Körper mit Insulin versorgen. Die Gefahr einer Hypoglykämie (oben beschrieben) ist dann ziemlich groß. Um die Wirkung von Curcumin auf den eigenen Körper einschätzen zu lernen, sollten Diabetiker anfänglich behutsam dosieren und die Menge eventuell langsam steigern.

Kurkuma bei einer Diabetes Behandlung

Zusätzliche Blutzuckermessungen sind sinnvoll.

 

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